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200 Baeume erhalten in Fuerstenried W statt Nachverdichtung

Adresse: 
Appenzeller Straße 137, 81475 Fürstenried Maxhof München

Nachverdichtungs-Wohnungsbau mit 16stöckigen Hochhäusern - am Stadtrand, wie bei uns in Fürstenried W, wird der Gesundheit der Anwohner und mehr Münchnern schaden, u.a. da sich die Stadt so auch im Westen, wo kühle Luft zufließt, mehr aufheizen wird.
Besonders schlimme Auswirkungen sind von der Abholzung der fast 200 fünfzig-jährigen Laubbäume zu erwarten bei gleichzeitiger Bebauung/Versiegelung dieser Versickerungsflächen.
Die Siedlung wurde mit vielen 8Stöckern und niedrigeren Gebäuden vor ca.50 Jahren erbaut - wohlüberlegt wurden zwischen die jetzigen Bestands-Hochhäuser viele Bäume gepflanzt und viel Grün angelegt mit vernünftigen Abstandsflächen.
Die wichtigen Baumgruppen sollen nun doppelt so hohen Hochhäusern zum Opfer fallen, die man dazwischen bauen will, schon beschlossen vom Stadtrat, damit man hier zum Bestand von fast 1500 Wohnungen nochmal 660 Wohnungen "dazwischenquetschen" kann.
Die Gebäude, die 10m und weniger vor viele Wohnzimmerfenster gebaut werden sollen, versperren den Blick aus dem Fenster und vermitteln auf der Straße das Gefühl von Hochhaus-Schluchten mit unzumutbarer Beton-Dichte..
Zudem soll der Fahrradweg (Forst-Kasten-Allee) wegfallen und das kleine Landschaftsschutzgebiet gegenüber mit einem Streifen von ca 1200 qm Parkplätzen versiegelt werden.
Eine Umplanung mit Erhalt der meisten Bäume und deutlich weniger Wohnungen ist dringend erforderlich um ein gesundes Leben und gewachsene soziale Strukturen am Münchner Stadtrand weiter zu ermöglichen!!
Die aktuelle Planung (siehe https://stadt.muenchen.de/infos/appenzellerstrasse.html) widerspricht deutlich den Plänen der Stadt zur Klimaneutralität!

Rückmeldung: 

Antwort der Verwaltung

Guten Tag Gast,

haben Sie vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir freuen uns sehr, dass Sie sich mit dem STEP2040 beschäftigt haben.

Ihr Beitrag betrifft das laufende Verfahren zum Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2109 Appenzeller Straße.

Die von Ihnen genannten Themen wurden bereits in der Beteiligung der Öffentlichkeit im August 2021 vorgebracht. Die inhaltliche Beantwortung erfolgt von unserer Seite als Antwortvorschlag im Rahmen des Entwurfes zum Satzungsbeschluss. Dieser muss zuerst vom Stadtrat beschlossen werden, bevor eine inhaltliche Antwort an die Öffentlichkeit ergeht.

Der Satzungsbeschluss und somit die Antwortvorschläge wurden inzwischen im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung am 06.07.2022 behandelt und können nun öffentlich eingesehen werden unter (Link zur Sitzungsvorlage)

Wir bedanken uns nochmals sehr herzlich für Ihren Diskussionsbeitrag zum STEP2040.

Hinweis: Die Rückmeldung wurde am 14. Juli 2022 um 10.00 Uhr eingestellt.

Hinweis: 

Hinweis der Moderation

Liebe Teilnehmende des Online-Dialogs,

die Ideengeber*innen der 15 Beiträge, die am meisten Zustimmung erhalten haben, lädt Stadtbaurätin Elisabeth Merk am 23. Mai ein, gemeinsam über ihre Ideen zu diskutieren.

Um den*die ursprüngliche*n Beitragsersteller*in zu dem Vorschlag kontaktieren zu können, bitte wir diese*n, sich auf der Plattform zu registrieren (https://www.muenchen-mitdenken.de/user/register) und sich anschließend per E-Mail an step2040@muenchen-mitdenken.de zu wenden. Wir ordnen den Vorschlag dann entsprechend zu.

Wir danken für die Aufmerksamkeit für die eingebrachten Vorschlägen und freuen uns auf die weitere inhaltliche Diskussion.

Viele Grüße,
Ihr Moderationsteam

Hinweis: Dieser Hinweis der Moderation wurde am 14. April 2022 um 12:18 Uhr eingestellt und zur besseren Sichtbarkeit im Ursprungsbeitrag platziert.

Kommentare

das Vorhaben ist aus städtebaulichen und sozialen Gründen nicht vertretbar

Es wird immer auf den Umwelt- und Landschaftschutz hingewiesen, aber bei diesem Projekt der BVK sind sehr viele Ungereimtheiten bei den Gutachten festzustellen.
Auch werden immer die ca. 280 Bäume erwähnt die für dieses Bauvorhaben gefällt werden sollen, aber mit keinem Wort werden die vielen Sträucher erwähnt, die genauso wichtig für die Kleinstlebewesen und im besonderen für die Vogelwelt sind.
Wo bitte brüten die Vögel - ach ja in den dafür aufgehängten Nistkästen - falsch gedacht, warum darf man Sträucher nur zu bestimmten Zeiten schneiden, richtig weil die Vögel Nester bauen und brüten.
Aber wo sollen dann die Vögel in Zukunft ihre Nester bauen wenn kaine Sträucher mehr vorhanden sind?
Vielleicht denkt darüber mal jemand nach besonders der LBV, der sich ja zu dieser Thematik bis jetzt noch gar nicht geäußert hat und unser Vogelexperte Kurt Bauer der sich immer mit vielen Helfern darum gekümmert hat, weilt leider nicht mehr unter uns.

Wie bereits im Beitrag/Antrag erwähnt, gibt es bei diesem Nachverdichtungsprojekt nur Verlierer, wenn nicht vernünftige und für die Mehrheit der Bewohner akzeptable alternative Bebauungspläne entwickelt werden.
Oder: Können leerstehende Häuser dank Homeoffice zu Wohnraum umgenutzt werden?

Die Grünflächen und Bäume zwischen den Hochhäusern in Fürstenried sind eine Wohltat. Hier 200 Bäume zu fällen, um mit Nachverdichtung Wohnblocks dazwischen zu quetschen, ist ein Unding! Es tritt die Lebensqualität der Bürger mit Füssen. Ist im Münchner Stadtrat noch nicht angekommen, dass wir uns im Klimawandel befinden und Bäume gepflanzt anstatt gefällt werden müssen? Grünflächen müssen erhalten bleiben, neue Versiegelung vermieden werden! Es gibt ein Urteil des BVG, das dies eindeutig regelt!

Es nützt uns nichts wenn Bäume die hier gefaellt werden woanders wieder gepflanzt Erden.Wir brauchen die Bäume hier für die Luftqualität.

Nachverdichtung ja. Neuer Wohnraum ist notwendig,. Das darf aber nicht zu einer Einschränkung der Wohn- und Lebensqualität der :Altmieter" führen, was nach dem derzeitigen Planungsstand zu befürchten ist.