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Barrierefreier Ausbau HP Aubing

Adresse: 
Colmdorfstraße 32, 81249 Aubing-Süd München

Der Stadtteil Aubing wird maßgeblich durch die S-Bahn-Linie 4 erschlossen.
Diese S-Bahn-Linie stellt eine wesentlichen Beitrag zur Mobilität im ÖPNV und Quartier.
Leider ist die Station nicht barrierefrei ausgebaut.
Dies wäre zur Akzeptanz und der gesteigerten Nutzung des ÖPNV zwingend in den nächsten Jahren erforderlich.

Rückmeldung: 

Antwort der Verwaltung

Guten Tag,

haben Sie vielen Dank für Ihren Beitrag und auch für Ihre Ausführungen im persönlichen Gespräch mit Stadtbaurätin Elisabeth Merk. Ihr Beitrag fällt in den Zuständigkeitsbereich des Mobilitätsreferats. Das Mobilitätsreferat hat uns dazu geantwortet:

Seit Jahren gibt es auf der Nordseite des Bahnhofes Aubing keine barrierefreie Verbindung. Deshalb beauftragte die Landeshauptstadt München eine Machbarkeitsstudie für eine barrierefreie Verbindung. 2018 hatte der Freistaat Bayern in Aussicht gestellt, im Zuge des Ausbaus der S4 eine barrierefreie Erschließung des Bahnhofes als Vorabmaßnahme zu finanzieren. 2019 wurden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie dem Stadtrat präsentiert.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und die Planungen für eine provisorische Rampe wurden dem örtlichen Bezirksausschuss vorab vorgestellt. Der Bezirksausschuss bat um eine städtebaulich ansprechendere Variante. Der Stadtrat folgte der Bitte des Bezirksausschusses und hat zunächst die Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbs beschlossen. Die Deutsche Bahn hatte allerdings im Vorfeld angekündigt, dass ein städtebaulicher Wettbewerb die Planungen verzögere und die Rampe nicht mehr als Vorwegmaßnahme zwischen 2023 und 2025 realisiert werden könne.

Immer wieder erreichen die Landeshauptstadt München Anträge und Anfragen aus der Bürgerschaft, mit der Bitte, eine provisorische Rampe doch noch zu ermöglichen. Die Deutsche Bahn teilt dazu mit: „Für die Realisierung von Baumaßnahmen ist die Deutsche Bahn verpflichtet, eine Vielzahl an technischen Regelwerken und Richtlinien zu beachten. Unter Beachtung dieser technischen Vorgaben ist es derzeit nicht zulässig, den von Ihnen vorgeschlagenen Einbau einer Rampe bzw. Schiebehilfe umzusetzen.“ An dieser Darstellung hat sich auch bis heute nichts geändert.

Aus oben genannten Gründen wird demnach auf Wunsch des Stadtrates zunächst ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt, den das federführende Referat für Stadtplanung und Bauordnung durchführen wird.

Die vollständige barrierefreie Erschließung des Bahnhofs Aubing erfolgt demnach im Rahmen des mehrgleisigen Ausbaus der S4.

Wir bedanken uns nochmals sehr herzlich für Ihren Diskussionsbeitrag zum STEP2040.

Hinweis: Die Rückmeldung wurde am 14. Juli 2022 um 10.00 Uhr eingestellt.

Hinweis: 

Hinweis der Moderation

Liebe Teilnehmende des Online-Dialogs,

die Ideengeber*innen der 15 Beiträge, die am meisten Zustimmung erhalten haben, lädt Stadtbaurätin Elisabeth Merk am 23. Mai ein, gemeinsam über ihre Ideen zu diskutieren.

Um den*die ursprüngliche*n Beitragsersteller*in zu dem Vorschlag kontaktieren zu können, bitte wir diese*n, sich auf der Plattform zu registrieren (https://www.muenchen-mitdenken.de/user/register) und sich anschließend per E-Mail an step2040@muenchen-mitdenken.de zu wenden. Wir ordnen den Vorschlag dann entsprechend zu.

Wir danken für die Aufmerksamkeit für die eingebrachten Vorschlägen und freuen uns auf die weitere inhaltliche Diskussion.

Viele Grüße,
Ihr Moderationsteam

Hinweis: Dieser Hinweis der Moderation wurde am 14. April 2022 um 12:12 Uhr eingestellt und zur besseren Sichtbarkeit im Ursprungsbeitrag platziert.

Kommentare

2019 wurde die provisorische Barrierefreiheit von der Stadtbaurätin versprochen. Passiert ist nichts. 2040 als Perspektive ist sicher nicht gemeint gewesen. Es wird Zeit, dass die Verwaltung mal zu ihrem Wort steht.

Es sollte doch möglich sein am Rand der Treppe (Nordausgang) ein Rampe zu installieren, um so den über 30-jährigen Mißstand übergangsmäßig zu entschärfen.

Schon längst überfällig. In der Stadt geht alles nur am Randgebiet hängt man hinten an .

... dass es so einen heruntergekommenen und nicht barrierefreien S-Bahnhof, der darüber hinaus wesentlicher Verkehrsträger ist, heute noch gibt! Ich bin 1994 nach Aubing gezogen und schon damals hieß es, eine Modernisierung sei geplant. Vielleicht sollte der Politiker, der ganz in der Nähe wohnt, statt mit dem Auto die S-Bahn benützen, dann würde vielleicht nicht nur die Pretzfelder Strasse schön hergerichtet, sondern der S-Bahnhof, was der Allgemeinheit zu Gute käme.

Zwischenzeitlich könnte ein Gepäckband ,wie es das früher im Bhf- Pasing gab,eine große Hilfe sein.

Da eine langfristige Lösung vermutlich erst realisiert wird, wenn die Bahn den 4-gleisigen Ausbau realisiert hat (also in .... Jahren) sollten kurzfristig an einer Seite der Treppen nach Aubing und zum Bahnsteig "Streifen/Rampen" betoniert werden, auf denen die Räder von Kinderwagen oder Fahrrädern laufen können, ohne an den Stufen hängen zu bleiben. Derartige "Streifen/Rampen" finden sich an vielen Treppen so zum Beispiel von der Ubostr. zum Bonus Markt. Dabei ist häufig zwischen den Streifen/Rampen für die Räder eines Kinderwagens noch Treppenstufen.
Es würde ja schon helfen, wenn an einer der Seiten der Treppen eine ca. 20 cm Rampe betoniert würde, damit man Fahrräder hinauf/hinunter schieben kann und nicht tragen muß.