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Pasing wohnt im Grünen

Adresse: 
Blumenauer Straße, 81241 Am Westbad München

Ansatz: Überarbeitung des Flächennutzungsplans bzw. Aufstellung eines Bebauungsplans für die Grundstücke an der Blumenauer Straße in 81241 München-Pasing mit integriertem grünen Konzept

Vertretung: Wir vertreten die Interessengemeinschaft der Eigentümer der Grundstücke an der Blumenauer Straße (zwischen der Perlschneiderstraße und der Senftenauerstraße in 81241 München-Pasing).

Begründung: Wir teilen die Meinung des Planungsreferats der Landeshauptstadt München bzw. die Konzeptidee des vorgestellten Stadtentwicklungsplan 2040, welche eine Bebauung respektive Siedlungsentwicklung mit einem grünen Konzept an den Grundstücken an der Blumenauer Straße vorsieht, wo bereits Splitterbebauung und eine intakte Infrastruktur vorherrscht. Folgende Aspekte der bestehenden Infrastruktur an der Blumenauer Straße (Buslinie 56, Erweiterungsmöglichkeit U5 oder U6, Erweiterung Tram 19, A96, Stromanschlüsse und Wasserversorgung, Kita, Schulen, Westbad, Stadtpark, bereits vorherrschende Parkanlage, sowie Baumschule) sollten nochmals erwähnt werden. Dieses Gebiet ist prädestiniert für einen Wohnungsbau für Jung und Alt, Münchner und Nicht-Münchner, Pasinger, Flüchtlinge, Rentner, Kinder, Jugendliche, Arbeitnehmer.

Unser Vorschlag: Wir fordern daher eine Überarbeitung des Flächennutzungsplans bzw. Aufstellung eines Bebauungsplans für die Grundstücke an der Blumenauer Straße in 81241 München-Pasing. Wir als Grundstückseigentümer sind bereits im sehr guten Austausch mit den Pasinger Vereinen, der Katholischen Kirche, Initiativen für Wohnungsbau, dem Planungsreferat, Architekten sowie städtischen und privaten Bauträgern. Es herrscht hier vom Grundsatz eine sehr hohe Schnittmenge.

Rückmeldung: 

Antwort der Verwaltung

Guten Tag Vertreter Interessengemeinschaft der Grundstückseigentümer,

haben Sie vielen Dank für Ihren Beitrag und auch für Ihre Ausführungen im persönlichen Gespräch mit Stadtbaurätin Elisabeth Merk.

Der Entwurf des STEP2040 wurde am 28.07.2021 in der Vollversammlung des Stadtrats behandelt. In dieser Sitzung wurde beschlossen, dass das Gebiet des Landschaftsparks „Pasing-Laim-Blumenau-Hadern“ einschließlich des Gebiets der städtischen Baumschule aus der Planung und Prüfung als Fläche für Siedlungsentwicklung ausgenommen wird (Link zum Beschluss).

Stattdessen wird dieses Areal im STEP2040 als zu erhaltender und zu entwickelnder Freiraum dargestellt. Es soll als Landschaftspark weiterentwickelt beziehungsweise weiter ausgebaut werden.

Eine Entwicklung der Flächen für eine Bebauung ist demnach nicht mehr vorgesehen.
Im Flächennutzungsplan sind entlang der Blumenauer Straße vor allem landwirtschaftliche Flächen dargestellt. Eine Änderung des Flächennutzungsplans mit integrierter Landschaftsplanung beziehungsweise die Aufstellung eines Bebauungsplans für die Grundstücke an der Blumenauer Straße ist nicht geplant.

Wir bedanken uns nochmals herzlich für Ihren Diskussionsbeitrag zum STEP2040.

Hinweis: Die Rückmeldung wurde am 27. Juli 2022 um 13.23 Uhr eingestellt.

Kommentare

Schnellstmöglich genehmigen und bauen !!

Mit "Pasing wohnt im Grünen" wird geworben, Grün zu vernichten und CO2 beim Bauen zu produzieren (Harald Lesch auf Youtube vom März 2022). Wem aber ein Kaltluftentstehungsgebiet oder eine Frischluftschneise nichts sagt, nicht einmal in der Klimakrise, den Anfang des BNatschG nicht gelesen hat, sondern den Geldregen mit leuchtenden Augen sieht, denkt anders und ignoriert die Fakten zu Lasten anderer. Dass hier mit der Idee Grundrechte auf Gesundheit oder gar Leben bedroht werden, interessiert eben die nicht, die überwiegend am lockeren Gelderwerb interessiert sind. Das wären sie kaum, wenn ihr Bodengewinn für die Allgemeinheit voll abgeschöpft wird, so wie es die Bayerische Verfassung vorsieht.

Im Jahr 2040 werden in München voraussichtlich 1,845 Millionen Menschen leben. Im Vergleich zu 2019 wird die Einwohnerzahl bis 2040 um 16,0 Prozent beziehungsweise 254.500 Personen ansteigen. Deshalb muss die Stadt München Wohnraum schaffen und dieses Gebiet ist wirklich hervorragend dafür geeignet.

Pasing hat eine hervorragende Infrastruktur, es wäre wirklich dumm dieses Gebiet nicht als Siedlungsgebiet zu entwickeln.
Die Stadtplanung hat sicher tolle Ideen es mit einen ökologischen Konzept zu vereinbaren .
Wir haben auch hervorragend Landschaftsarchitekten die sicher ein tolles Konzept erstellen werden.

Da lässt sich sicher was tolles draus machen! Es gibt wirkliche tolle Wohnbau Konzepte mit integrierten Parkanlagen.
Und das stimmt die Infrastruktur ist in Pasing perfekt. Wäre zu Schade , hier keine Menschen leben zu lassen .
Die Stadt muss sich erweitern, entwickeln und wandeln. München ist eine wunderschöne Stadt wer will hier nicht leben ???

Zustimmung aber nur wenn Altenheime , Wohneinrichtungen für Behinderte Menschen , heilpädagogische Einrichtungen und Kindertagesstätten mit eingeplant werden. Medizinische Versorgung Ist schon gegeben, Pasinger Krankenhaus Helios Klinik und Klinikum Großhadern in unmittelbarer Nähe. Top! Sehr gute Voraussetzungen!!!
Bis 2040 werden ca 250.000 Menschen mehr in München leben. Und diese Menschen brauchen!!! auch diese Einrichtungen.

Pläne der Stadt München sehen vor, im Bereich Laim,Pasing, Blumenau sozial gemischte und klimaneutrale Quartiere zu entstehen zu lassen.
Aufgrund des hohen Bedarfs an neuen Wohnungen und durchdachten städtebaulichen Lösungen, könnte man hier den so dringend benötigten Wohnraum undFreiraum schaffen.
Mit nachhaltiger und ökologischer Neubebauung könnte man klimafreundliche Siedlungsflächen und Freiraumflächen im Stadtgebiet entwickeln.
Die Grundstücke liegen in einem weitläufigen Bereich unbebauter, vorwiegend landwirtschaftlich genutzter Flächen. Die Äcker und Wiesen sind im Vergleich zum Landschaftspark momentan ja auch nicht für die Bürger zugänglich.
Die Baumschule, Kleingärtenanlage und der Landschaftspark könnten auf alle Fälle erhalten bleiben.
Natur erleben kann man entlang der Würm – Pasinger Stadtpark und Paul –Diehl-Park sowie Lochhamer Schlag. Erholsame Freizeitanlagen sowie Baumlehrpfade für Schulkinder könnte man auch hier realisieren.
Die Blumenauer Str. ist eine wichtige Verbindungsachse zwischen Pasing und der A 96 , eine künftige U-Bahnstation an der Gotthard-/Wilibaldstrasse soll entstehen.
Hier könnten neue Stadtquartiere entstehen, lebendige Viertel, bezahlbares Wohnen, großzügige Erholungsflächen mit viel Grün und Radschnellwegen.
Großer Vorteil ist , dass dort relativ viele Flächen (ca.30-40 %) bereits im Besitz der Landeshauptstadt München sind. Die Stadt hätte mehr als genügend Grundstücke um umweltfreundliche Siedlungsflächen zu schaffen.

Am 07.07.21 wurde der Landschaftspark-West per Stadtratsbeschluss eindeutig und einstimmig aus der Planung und
Prüfung als Fläche für Siedlungsentwicklung im STEP heraus genommen. Eine Diskussion über eine etwaige Bebauung erübrigt sich dadurch.

Dieses Onlineforum wurde vergangenen Freitag ohne Angabe von Gründen plötzlich um 7 Tage verlängert. Das erscheint seltsam und demokratisch fragwürdig: denn am geplanten Fristende lag der Antrag des BN und der Bürgerinitiative Landschaftspark-West "den lang versprochenen Landschaftspark-West verankern" mit großem Abstand weit vorne.
Im Rahmen der Fristverlängerung erscheint dann plötzlich erstmals eine Interessengemeinschaft, die - im totalen Widerspruch zu dem vom Stadtrat Juni 2021 einstimmig beschlossenen Landschaftspark - eine Bebauung möchte. Und erhält innerhalb kürzester Zeit bisher 251 Zustimmungen.

Es stellt sich die Frage, wer denn hinter dieser so plötzlich auftretenden Interessensgemeinschaft wirklich steckt!

Der Antrag dieser Interessensgemeinschaft ist eine Bewährungsprobe für alle integren Stadträtinnen und Stadträte!
Halten Sie Ihr Versprechen an Münchens Bürgerinnen und Bürger! Stehen Sie ein für Ihren Stadtratsbeschluss zum Landschaftspark-West! Verwirklichen Sie den Landschafspark in den Grenzen, die Sie einstimmig beschlossen haben!
Bleiben Sie glaubwürdig!

Susanne Kopp

Aus Sicht eines Grundstückeigentümers sind Frau Kopps Aussagen eine grobe Unterstellung und der Versuch Entscheidungsträger unter Druck zu setzen. Die vorgeschlagenen Ideen unserer Interessensgemeinschaft gibt es bereits seit Jahren. Auch wir haben ein Recht auf freie Meinungsäußerung und da diese Idee in kürzester Zeit so viel Zustimmung erhält, scheint die Problematik auch weiteren Bürger:innen am Herzen zu liegen und zu beschäftigen. Unsere Interessensgemeinschaft wurde in 2021 zu keinem Zeitpunkt angehört was sicherlich in einem offenen und demokratischen Diskurs getan werden muss!

Bist Du diese „Interessengemeinschaft“?

Da kann ja nur die SPD dahinter stecken…

Welche Namen stecken denn hinter dieser „Interessengemeinschaft“? Wer ist mit katholischer Kirche gemeint? Und welche Vereine unterstützen sie? Welche Architekten arbeiten denn an den Plänen? Und mit welchen Personen arbeiten sie denn im Planungsreferat zusammen?

Klimaschutz ist Umweltschutz ist HITZESCHUTZ ist Sozialschutz ist Gesundheitsschutz. Aus Gesamtkonzept "Gesunde lebenswerte Stadt". Der HITZESCHUTZ ist zerstört, wenn die Kalt- und Frischluftschneise durch Bebauung unterbrochen wird.
Da muss Klimaschutz dem Bauboom vorgezogen werden. Die zu erwartenden Mieten dort wären für Normalverdiener höchstwahrscheinlich ohnehin nicht erschwinglich.

Besonders interessant ist die Tatsache, dass Sie hier angeben auch mit dem Planungsreferat "in gutem Austausch" zu sein.
Das Planungsreferat hat einen eindeutigen Auftrag des Stadtrates vom 07.07.21. Darf ich aus dem Stadtratsbeschluss zitieren:
" Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wird beauftragt, das Gebiet des Landschaftsparks „Pasing-Laim-Blumenau-Hadern“ einschließlich des Gebiets der städtischen Baumschule bei der Umsetzung des Stadtentwicklungsplans 2040 als Grün- und Freifläche in Form eines Landschaftsparks zu berücksichtigen und entsprechend zu beplanen
bzw. umzusetzen."
Das Planungsreferat hat meiner Kenntnis jedoch keinen Auftrag, den Stadtratsbeschluss zum Landschaftspark zu kippen, den Flächennutzungsplan zu ändern oder mit einer Interessengemeinschaft einen "guten Austausch" zu pflegen.
Sollte sich hier eine Zusammenarbeit zwischen Planungsreferat und der hier auftretenden Interessensgemeinschaft als wahr erweisen, wäre das ein Skandal!
Eine Überprüfung der Lage durch gewählte Münchner Politiker:innen verschiedener Parteien erscheint angebracht.

Susanne Kopp

Moderationskommentar

Hallo Frau Kopp,

im Verlauf des Online-Dialogs gab es technische Probleme, deswegen wurde die Entscheidung für eine Verlängerung des Dialogs getroffen, um allen interessierten Bürger*innen die Möglichkeit geben, sich zu beteiligen. Solange der Dialog nicht beendet ist, darf jeder seine Ideen und Vorschläge einreichen. Bestehende Beschlüsse werden im Rahmen der Auswertung berücksichtigt.

Viele Grüße,
Ihr Moderationsteam

Nein! Hier darf keine weitere Verdichtung der Stadt und Bebauung weiterer zusammenhängender Grünflächen stattfinden. Es handelt sich hier um das, bereits in den 90er Jahren durch Stadtratsbeschluss festgelegte, Gebiet des Landschaftspark West, dass eine wichtige Naherholungsfläche und vor allem Klima- und Frischluftschneise für den Münchner Westen ist. Der sich in diesem Bereich bildende Kaltluftsee ist für die angrenzenden Stadtbezirke von sehr großer Bedeutung. Die Abkühlung durch die westliche Luftströmung reicht weit in die Stadt hinein. Es ist im Übrigen keinesfalls so, dass im aktuellen Entwurf des STEP 2040 in diesem Gebiet eine Siedlungsentwicklung vorgesehen ist.

Ein angeblicher Grundstückseigentümer sagt in seinem Kommentar unter der Überschrift "Unterstellung" : "Die vorgeschlagenen Ideen unserer Interessensgemeinschaft gibt es bereits seit Jahren." Das ist eine schlichte Behauptung ohne jede Begründung oder ohne Nachweis. Genauso die Behauptung des Gastes, er sei Grundstückseigentümer.

@"Unsere Interessensgemeinschaft wurde in 2021 zu keinem Zeitpunkt angehört was sicherlich in einem offenen und demokratischen Diskurs getan werden muss!" Seit wann gibt es diese angebliche Interessensgemeinschaft? Von welcher rechtlichen Grundlage leitet der "Gast" ein Anhörungsrecht ab? Wer und wann konkret hätte denn die Interessensgemeinschaft anhören sollen? Ist die Interessensgemeinschaft ein eingetragener Verein? Wenn nicht, wer sollte dann gehört werden? Lauter Fragen, die berechtigte Zweifel aufkommen lassen!

Ganz abgesehen davon, wo diese ominöse Interessengemeinschaft auf einmal herkommt, darf München auf keinen Fall eine weitere Frischluftschneise zubauen! Die Nächte in der Innenstadt sind jetzt schon unerträglich heiß, und sogar 10 Grad heißer, als im Münchner Umland. Ohne die kühlenden Frischluftschneisen und das Alpine Pumpen leiden wir unter tropischen Nächten.

Ich finde die Idee gut. Wir brauchen dringend mehr Wohnungen in München. Fände es aber auch gut wenn nicht alles voll und zu eng gebaut wird. Grünflächen zwischen den Häusern und Spielplätze dürfen nicht zu kurz kommen. Genossenschaftswohnungen oder ähnliche Modelle wären super.

Wir brauchen keinen neuen Wohnraum in München:

München ist negativer Spitzenreiter in D:

1. Die am meisten versiegelte Großstadt.
2. Die Stadt mit den wenigsten Grünflächen.
3. Die Stadt mit dem größten unerlaubten Feinstaub.
4. Die Stauhauptstadt Deutschlands.

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen, der die Bundesregierung berät, hat bereits 2018 im November herausgestellt, dass g r u n d sätzlich keine bezahlbaren Wohnungen gebaut werden:

https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2016_...

(bezahlbar = für den Durchschnitt bezahlbar, d.h. mit einem monatlichen Durchschnittseinkommen das ist mein Verständnis davon)
Vgl. S. 13 Teilz. 26: „Wohnungsbau findet aber überwiegend im mittleren bis oberen Preissegment statt“

Wenn die Preise in M jedoch im mittleren Bereich liegen, heißt das bereits, dass sich der Normalverdiener diese nicht leisten kann, weil die Preise für Wohnungen in M eben in D am Höchsten sind.

Der Stadtrat hat im Juni 21 entschieden, dass die gesamte Fläche des Landschaftsparks West nicht zur Diskussion für die Stadtentwicklung 2040 steht. Das hat bereits Frau Susanne Kopp oben hervorgehoben. Der Beschluss fiel übrigens einstimmig wie auch Frau Kopp deutlich machte.
Aufgabe des Planungsreferats ist es, diesen Beschluss vom Juni 21 umzusetzen und nicht die Ideen der angeblichen Vertreter einer Interessensgemeinschaft. Das gehört zu den demokratischen Regeln in einer Gemeinde nach der Bayerischen Gemeindeordnung. Insofern ist der Versuch der Anstiftung in dem Vorschlag schon befremdlich, diesen Beschluss des Stadtrats vom Juni 21 nun zu hintertreiben.

ich würde mir wünschen, dass man mit Anwohnern, Eigentümern und der Stadt in einen echten Dialog tritt und hier kein grünes Online Bashing betreibt!
Die Personen, welche dort leben und die Flächen betreiben, müssen mit der Stadt gemeinsam eine sinnvolle und auch sozial und umweltfreundliche Lösung erarbeiten.
Ich verstehe auch nicht, wieso in anderen Regionen in München (z.B. Münchner Nordosten/Daglfing) solche Konzepte verwirklicht werden und hier so etwas nicht besprochen wird. Infrastruktur wie z.B. Anbindung Autobahn, Bus und U-Bahn sind vorhanden oder werden es bald sein!

Es war so klar, dass kurz vor Schluss, noch Bebauungsideen auftauchen, nachdem die Baumschule so weit vorne lag. Es ist sehr fragwürdig, was es mit diesen "Interessengruppen" wirklich auf sich hat, und ob diese Ideen nicht aus den Reihen des Baureferats o.ä. selbst kommt. Da diese Ideen auf den letzten Drücker auftauchen, zeigt, dass die Stadt mit dem Tool nur die Bürger beschäftigen und besänftigen wollte, anstatt ernste Beteiligung wollte.

Moderationskommentar

Hallo Gast,

vielen Dank für Ihre Teilnahme am Online-Dialog. Bitte beachten Sie beim Verfassen Ihrer Beiträge die Dialogregeln (https://www.muenchen-mitdenken.de/dialog/informationen/dialogregeln), hier besonders den ersten Punkt: Formulieren Sie Ihre Beiträge sachlich, wahrhaftig und respektvoll. Verzichten Sie bitte auf Anschuldigungen oder Mutmaßungen gegenüber Dritten.

Viele Grüße,
Ihr Moderationsteam

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen: Gebaut wird sicherlich noch viel in München in den kommenden Jahren. Entsiegelt und renaturiert dagegen wohl eher nicht mehr so viel. Dass das Wachstum unserer Stadt in den kommenden Jahren zurückgeht ist wohl eine Wunschvorstellung und mit jedem Jahr wird deshalb mehr gebaut werden, mehr versiegelt und mehr zubetoniert. Das wird so kommen und ist wahrscheinlich auch notwendig zu einem Teile, denn natürlich müssen wir Wohnraum schaffen, aber wir müssen eben auch frühzeitig Gebiete auswählen, die wir langfristig dem Bebauungsdruck entziehen wollen. München lebt von seinen Parks, von seinen grünen und ruhigen Wohngebieten, seinen Bäumen und Grünflächen! Ich bitte Sie darüber nachzudenken wie München in 30 Jahren aussehen würde, wenn wir diese nicht erhalten! Der Landschaftspark West ist eine der letzten großen Flächen Münchens von höherer ökologischer Qualität, die im Gegensatz zum Englischen Garten, der Aubinger Lohe etc. nicht geschützt ist! Das Gebiet stellt eine enorme Ressource sowohl für die Münchnerinnen als auch für die heimische Flora und Fauna dar. Lassen Sie uns gemeinsam dieses Gebiet für uns bewahren - Für ein lebenswertes und schönes München auch noch in 30 Jahren!

Bin gerade zufällig als Außenstehende auf dieses Thema gestoßen.

Hier verhärten sich dich Fronten..

Hier meine Meinung:
Die Baumschule darf in meinen Augen nicht abgerissen werden. So viele Bäume zu Fällen wäre ein Schande!

Die anderen Flächen sollten auch nur moderat bebaut werden, damit der grüne Charakter nicht verloren geht. Es gibt ja bereits eh Bebauung in diesem Gebiet. Siehe Seeholzenweg oder Pirmasenser Str.

Aber die komplette Fläche in einen Park ist eine utopische Vorstellung. Sollen alle bestehenden Häuser abgerissen werden? Und wer soll überhaupt die ganzen Flächen bezahlen? Kann mir auch kaum Vorstellen, dass die privaten Eigentümer der Flächen diese so einfach so an die Stadt Verkaufen würden. Davon abgesehen würde so ein Park an die hunderte Millionen € kosten.

Appell an beide Seiten: Zeigen Sie sich bitte Kompromissbereit!

München beginnt erst mit digialen Plattformen. Hier bedarf es dringend einer Nacharbeit.
Auch ist die Open-Sorce Software Drupal anzupassen. Feedback-Management

Ideen hier, bedeutet ja nicht, dass die Prioritäten verschoben werden ( was man zwar wünscht )

Eine Frage ist sicherlich auch: Ist User Gast immer der User, oder wird dieser User für nichtangemeldete User verwendet.
Dann würden die Regeln nicht stimmen.
Dann müsste ein Nutzer die Möglichkeit haben, das open-Government Team oder den Service-Partner einzubinden, um für Aufklärung zu sorgen.
Leider ist es befremdlich, dass bei einer Stadt mit 1500 000 Einwohnern nur ca. 600 Ideen abfallen.
Geplante Kommentare von möglichen Zuzüglern fehlen gänzlich.

Keine Frage, der Druck, Wohnraum zu schaffen ist groß. Auch klar ist: wenn man das Problem der wachsenden Hitzeinseln in der Stadt beherrschen will, braucht es Frischluftkorridore in die Stadt hinein. Damit jeder weiß, wo man Siedlung entwickeln kann und wo man Grünzüge zu erhalten hat, gibt’s den Regionalplan. Der Landschaftspark West ist komplett als Regionaler Grünzug ausgewiesen. Also sollte man nicht seine Energie verschwenden, auf dieser Fläche an Siedlungstätigkeit zu denken. Nach einem anfänglichen Ausrutscher im ersten Entwurf des STEP 2040 ist das ja auch vom Tisch. Das Grünzug-Netzwerk Würmtal e.V. (GNW) betreut im Landschaftspark West die Streuobstwiese südlich des MPG. Die Stadt hat in den 90ern hier schöne Wegebeziehungen geschaffen. Angesichts dessen, was uns in der Folge des Klimawandels noch ins Haus steht, sollte man Grünzüge aufwerten und ausweiten und nicht beschneiden. Es muss mehr Grün in die Stadt und nicht weniger. Und wohin der Wohnraum? Gute Frage. Da ist sicher was schief gelaufen mit der Siedlungspolitik in der „Metropolregion“. Aber über 30 Jahre musste München gar nicht wachsen. Jetzt plötzlich ist es unvermeidbar, um weitere 0,3 Mio Einwohner zu wachsen? Wirklich? Hat man vielleicht zu viele Gewerbeimmobilien erstellen lassen? Mit den Einnahmen hätte man günstigen Wohnraum schaffen können. Oder halt nicht so viele Arbeitsplätze. Jetzt aber Augen zu, Grünflächen weg und Häuser hin ist sicher der falsche Weg
Der Vorsitzende des GNW, Herbert Stepp

Ist den Menschen in dieser Stadt eigentlich klar, was uns die Wissenschaft mit dem IPCC Report sagen möchte? Wir müssen mit Hochdruck daran arbeiten das Schlimmste hinsichtlich des Klimawandels zu verhindern! Weitere Nachverdichtung ist viel zu kurzfristig gedacht, weil es langfristig die Wohnungsnot nicht lösen wird, solange die Stadt weiterhin in der geplanten Form wächst. Das wird fatale Folgen für unsere Lebensqualität und Gesundheit in dieser Stadt und auf der Welt haben. Wachstum um welchen Preis???

Man auch die Wahrheit immer wieder wiederholen wie auch der Irrtum immer wieder wiederholt wird und zwar nicht von einzelnen sondern von der Masse wie hier in diesem Fall. Pasing braucht effektive Grünflächen und Infrastruktur die Nachverdichtung die hier empfohlen wird ist weder sinnvoll noch machbar. Interresant ist auch das Vorschläge hier scheinbar in der Verlängerungsphase sprichwörtlich wie Phönix aus der Asche steigen und quasi alles niedermachen was an guten Ideen über Wochen zusammengetragen wurde. Das macht einen ganz , ganz schlechten Beigeschmack. Und ich frage mich ernsthaft ob man nicht sohar Straf(?)-Anzeige erstatten sollte wegen des Verdachtes der Manipulation zumindest sollte sich das Planungsreferat so seine Gedanken machen was solche Phonix Ideen der letzten Tage angeht die hier scheinbar "getragen" von den Bürgern Ideen sammeln. Es erweckt zumindest in weiten Teilen den Eindruck als ob die Gorm der Bürgerbeteiligung eine genauere Spezifikation als auch eine exakter Auswählen muss woher eine Stimme stammt und das Sie nicht mehrfach für die gleiche Idee abgegeben werden kann. Ich habe da so meine begründeten Zweifel das hier alles mit rechten Dingen zugeht!